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Die Geschichte des Tennis Der weiße Sport wird es auch genannt, das Tennisspiel. Und weiß war dort früher alles; von den Bällen über die Kleidung bis hin zu den Schuhen.
Heute bilden die meist eher neongelben Bälle einen angenehmen bunten Farbtupfer, und man sieht mehr und mehr Farbe auf dem Tennisplatz - wenn der Tennissport auch noch immer ganz unverkennbar die Farbe Weiß bevorzugt. Ob die tennisähnlichen Ballspiele in der Antike, in Griechenland und Ägypten, ebenfalls vorwiegend in weißer Bekleidung gespielt werden, wissen wir natürlich nicht; anzunehmen ist es allerdings, da damals helle Farben ohnehin bevorzugt wurden. Woher der Name "Tennis" stammt, weiß man nicht so genau; eine Vermutung ist, dass er vom französischen "tenez" stammt, was "haltet" bedeutet - weil es beim Tennis schließlich darum geht, den Ball aufzuhalten und zurückzuschlagen. Möglichst so, dass der Gegner ihn nicht mehr halten kann ... Allerdings spielte man dies früher durchweg ohne Schläger, allein mit der flachen Hand. Die ersten regelrechten Tennisschläger mit Bespannung gab es bereits im späten Mittelalter, im 15. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert entstanden dann die ersten Rasenplätze für Tennis; begünstigt von der Erfindung des Rasenmähers. Das Spiel selbst erhielt Auftrieb durch den neu erfundenen Gummiball, der viel leichter zu kontrollieren war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es bereits zu den ersten formellen Turnieren und Meisterschaften. Zunächst olympische Sportart, war Tennis lange Zeit von Olympia verbannt, bis er 1988 in Seoul seinen triumphalen Wiedereinzug ins olympische Programm hielt. In Deutschland erlebte der Tennissport mit den deutschen Weltsportlern im Tennis Steffi Graf und Boris Becker einen enormen Aufschwung und ist noch immer eine der beliebtesten (Massen-)Sportarten überhaupt.
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