Tennisanlagen  und Tennis Turniere

 Zwei Namen sind es, die einem automatisch auf der Zunge liegen, wenn man an Tennis denkt: Der Davis-Cup, und Wimbledon.

Wimbledon ist ein Tennisfeld in London, oder vielmehr nahe London. Die Regeln, die anlässlich des ersten Tennisturniers in Wimbledon 1877, der "All England Championships" von Julie Marshall herausgegeben wurden, gelten noch heute.

Heute ist das Spiel auf dem Rasen von Wimbledon für viele das wichtigste Tennisspiel der Saison. Das traditionsreichste und älteste ist es alle Male.

Der Davis-Cup ist eine Tennis-Trophäe, die erstmals 1900 vergeben beziehungsweise gestiftet wurde - und zwar vom damals 21jährigen Studenten Dwight Davis. Heute ist der Davis-Cup die inoffizielle Tennis-Weltmeisterschaft der Herren.

Eigentlich ist es ein Turnier, bei dem Nationen im Tennis gegeneinander antreten. Gespielt werden jeweils vier Einzel und ein Doppel. Jeder Sieg ergibt einen Punkt; Sieger ist die Nation mit den meisten Punkten.

Dabei existieren verschiedene "Klassen" an Nationen, aufgeteilt je nach Spielstärke; es gibt die acht besten, also stärksten Nationen, und die schwächeren spielen in der Aufstiegsgruppe.

An weiteren bekannten Tennis-Turnieren existieren die French Open in Paris, die US-Open in New York - "Flushing Meadows" genannt - und die Australian Open in Melbourne.

Die US Open gab es erstmals 1881, auch kurz nach dem ersten Wimbledon-Spiel, zehn Jahre später wurden in Paris die ersten French Open eröffnet, und 1905 zog Australien nach.

Ein Tennisspieler, der in einer Saison alle vier großen Turniere gewinnt, US Open, French Open, Australian Open und Wimbledon, der hat das geschafft, was man einen "Grand Slam" nennt. Steffi Graf beispielsweise ist dies 1988 gelungen - wie insgesamt nur sehr wenigen Tennisspielern.